Als junge Ärtzin / junger Arzt den richtigen Arbeitgeber finden

Die Abwanderung des ärztlichen Nachwuchses ist in Deutschland ein zentrales Problem. Ziel muss es deshalb sein, die Attraktivität der ärztlichen Arbeitsplätze zu steigern. Der Wettbewerb um die Ärzte geht auch um die Frage, wem es am besten gelingt, jungen Ärzten einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten (siehe Dt. Ärzteblatt vom 13.11.2009).


Die entscheidenden Faktoren für die Wahl des Arbeitsplatzes sind:

  • die Arbeitsbedingungen
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • die Weiterbildung
  • die Führungskultur

Was hat Ihr neuer Arbeitgeber zu bieten?
 
Arbeitsbedingungen: Standort, Gehalt, sonstige Vergütungen, Arbeitszeiten und Urlaubstage werden zusammen in die Waagschale geworfen. Einen Standortnachteil oder ein geringeres Gehalt können Sie durch andere Faktoren oft mehr als ausgleichen. Eine geregelte, vorhersagbare Arbeitszeit ist natürlich für jeden Menschen ein Vorteil. Wenn der neue Arbeitgeber eine genügend stabile Personaldecke hat, können Schichtdienst und Urlaubszeiten besser strukturiert werden. Auch Ausfallzeiten durch Krankheit werden so besser aufgefangen. Dies ist ein klarer Wettbewerbsvorteil, denn oft sind unregelmäßige Arbeitszeiten Gang und Gäbe. Erkundigen Sie sich, wer für wen einspringen kann, wieviele Kollegen Sie selber vertreten werden und wie die Regelungen bei den jeweiligen Mitarbeitern aussehen.
 
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Bietet Ihr Arbeitgeber interessante Möglichkeiten für die Familienphase, so haben junge Ärzte ebenfalls einen Vorteil. Kann eine Anpassung der Arbeitszeit, der Schichtdienste gewährleistet werden, ohne dass auf die junge Ärztin zuviel Druck ausgeübt wird? Wird auch Vätern die Möglichkeit des Erziehungsurlaubes gerne gegeben? Hat die Familienphase Einfluss auf Karriere- oder Weiterbildungsmöglichkeiten?
 
Weiterbildung: Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein weiterer klarer Vorteil im Wettkampf um die besten Ärzte. Welche Weiterbildungsregelungen gibt es? Wie leben die Chefärzte Weiterbildung? Wie viele Weiterbildungen gibt es durchschnittlich? Wird den jungen Ärzten eine klar strukturierte Einarbeitung ermöglicht oder - noch besser - eine lückenlose Facharztausbildung angeboten (Rotations-Curriculum)?
 
Führungskultur: Nicht zuletzt spielt Anerkennung und Respekt eine sehr große Rolle im Berufsleben. Gewährleistet Ihr neuer Arbeitgeber eine wertschätzende Personal- und Führungspolitik? Leben die Chefärzte Respekt sowohl vor dem Patienten als auch vor den Mitarbeitern vor? Welche Führungsleitlinien gibt es? Wie werden gute Leistungen belohnt? Welche Unternehmenskultur wird gelebt? Gibt es Zielvereinbarungen und Mitarbeiterjahresgespräche?
 
Wenn Ihr jetziger Arbeitgeber nicht über diese Vorzüge verfügt und auch nicht erkennbar auf eine Verbesserung der Situation hinarbeitet, tragen Sie sich vielleicht mit Wechselgedanken.
 
Unsere Kunden sind allesamt erstklassige Häuser, die die Zeichen der Zeit vor langem erkannt haben und ihrem ärztlichen Personal beste Bedingungen bieten.
 
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