Durch den bestehenden Fachkräftemangel wird die Besetzung freier Stellen immer problematischer. War es vor einigen Jahren noch möglich mit 50 Direktansprachen 2-3 geeignete und wechselbereite Kandidaten zu finden, so ist es heutzutage keine Seltenheit, wenn Personalberater 150 Ansprachen und mehr leisten und nur 1-2 geeignete und wechselwillige Personen identifizieren können. Die Enttäuschung über die geringe „Ausbeute“ ist sowohl für das Unternehmen als auch für den Berater problematisch. Wie kommt es dazu und was können wir daran ändern?
Unternehmen und Berater suchen häufig mit folgenden Erwartungen:
Diese Art der Stellenbesetzung verlangt einen gut gefüllten Fachkräftemarkt. Der Berater prüft, ob die entsprechenden Kenntnisse und Kompetenzen vorhanden sind, ob der Kandidat den richtigen Bildungsabschluss hat, der Lebenslauf stringent auf diese Funktion ausgerichtet ist, ob die Zeugnisse gut sind. Vor einigen Jahren konnte er mit dieser Vorgehensweise den Kunden 4-5 Personen präsentieren.
Heute ist das schwieriger geworden. Es gibt weniger Auswahl an Personen, die fachlich und persönlich auf eine Stelle passen und zudem noch wechselbereit sind. Unternehmen sind unzufrieden mit der schmalen Ausbeute an geeigneten Kandidaten, die Berater brauchen längere Projektzeiten, beide Seiten sind nicht wirklich zufrieden mit dem Ergebnis.
Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, müssen Berater und Unternehmen verstärkt in den Dialog übergehen. Personalberater müssen den Kunden intensiver beraten.
Der Berater hat heute die Aufgabe, einen Kandidaten zu finden, der die nötigsten Kompetenzen, die Lernbereitschaft und die Intelligenz mitbringt, um die entsprechende Funktion mittelfristig ausüben zu können. Wir müssen uns verabschieden von der Vorstellung, den Idealkandidaten zu finden. Die Vorselektion wird großzügiger ausfallen müssen, es werden Kandidaten mit schlechteren Voraussetzungen in die Auswahl einbezogen werden.
Die Eignung des Kandidaten muss viel sorgfältiger geprüft werden als früher. Der Berater sollte einschätzen, ob die Person in der Lage ist, notwendige Kompetenzen zu erlernen.
Personalberater klopfen also nicht mehr einfach nur ein vorgegebenes Anforderungsprofil ab, sondern:
Die Berater von kempers.partner sind Ihnen durch ihre Branchenkenntnisse, durch die Kenntnisse über den Arbeitsmarkt und nicht zuletzt durch ihre eigene jahrelange Tätigkeit als Führungskräfte in der Industrie eine gute Unterstützung in diesen Fragen. Gemeinsam mit den Kollegen aus dem Consultingbereich bilden wir für Sie ein Team, das Ihnen sowohl in Recruiting- als auch Personalentwicklungsfragen zur Verfügung steht.
Auf Wunsch unserer Kunden nutzen wir unsere Möglichkeiten in der Eignungsdiagnostik voll aus:
Wir freuen uns auf die weitere intensive Zusammenarbeit.