Die E-Mail-Bewerbung



Sie sind als Fach- oder Führungskraft auf der Suche nach einer neuen Stelle. In renommierten Fachzeitschriften oder überregionalen Tageszeitungen finden Sie die für Sie passende Chance. Nun wollen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen als E-Mail vorbereiten. E-Mail-Bewerbungen werden immer beliebter und sollten den gleichen Standards genügen wie postalische Bewerbungen. Was Sie insbesondere bei E-Mail-Bewerbungen beachten sollten, finden Sie hier:


  • Die Anhänge sollten möglichst drei Megabytes nicht überschreiten und möglichst nicht einzeln anhängen. Es kostet zuviel Zeit, jedes einzelne Blatt zu öffnen.
  • Wählen Sie das Dateiformat PDF.
  • Scannen Sie Unterlagen ordentlich ein, schiefe Anhänge wirken unprofessionell.
  • Nehmen Sie eine Absenderadresse, die seriös wirkt, nicht die etwa Ihrer Kinder, z. B. 123sonne@web.de.
  • Wählen Sie eine aussagekräftige Betreffzeile, in der die Position und/oder der Unternehmensbereich erwähnt ist, für die/den Sie sich interessieren. Der Betreff "Bewerbung" ist weder kreativ noch hilfreich.
  • Fordern Sie keine Lesebestätigung an, viele Personaler mögen sie nicht. Wenn Sie sich über den Status Ihrer Bewerbung informieren wollen, greifen Sie zum Telefon.
  • Es gibt ein individuelles, auf die jeweilige Stelle des jeweiligen Unternehmens passendes Anschreiben, in dem Sie Ihr Interesse an genau dieser Chance kundtun, genau wie bei einer postalischen Bewerbung.
  • Gut ist, wenn Sie den Ansprechpartner recherchieren. Dafür genügt oft ein Anruf bei der Zentrale des Unternehmens.
  • Sie erläutern hier Ihre Kernkompetenzen, um darzustellen, warum Sie diese Stelle perfekt ausfüllen können.
  • Die Angabe des Wunschgehaltes oder sonstiger Leistungen sollte nur erfolgen, wenn ausdrücklich darum gebeten wird. Als Führungskraft können Sie besser persönlich verhandeln. Es gibt durch variable Anteile der Vergütung oft die Möglichkeit, das Wunschgehalt zu erhalten, ohne direkt durch eine zu hohe Gehaltsforderung aus dem Bewerbungsprozess auszuscheiden. Sie können formulieren, dass Sie Ihre Gehaltswünsche gern in einem persönlichen Gespräch darlegen.
  • Schreiben Sie eine E-Mail-Bewerbung, so ist es vorteilhaft, dieses Anschreiben als erstes Blatt zu speichern. Das Anschreiben sollte allerdings auch in Ihrer E-Mail erscheinen. Es wirkt sehr unprofessionell, wenn Sie in der E-Mail nur erwähnen, dass Sie eine Bewerbung anhängen.
  • Das Deckblatt mit Lichtbild gehört in die postalische Bewerbungsmappe. Bei einer E-Mail-Bewerbung komprimieren Sie das Foto und speichern es in Ihren Lebenslauf ein.

 

Lebenslauf

  • Der Lebenslauf ist genau wie bei einer postalischen Bewerbung aufgebaut und enthält ein Lichtbild.

 

Zeugnisse

  • Hängen Sie Ihre Zeugnisse der Arbeitsstellen möglichst komplett in einer Datei an. Ausnahmen sind Aushilfstätigkeiten oder Praktikantentätigkeiten, die unerheblich sind. Hier können Sie abwägen, ob diese von Interesse sind.
  • Liegt von Ihrer letzten Arbeitsstelle noch kein Zeugnis vor, so erwähnen Sie kurz im Anschreiben, dass es nachgereicht wird.
  • Bewerben Sie sich von einer festen Arbeitsstelle und möchten kein Zwischenzeugnis verlangen, dann ist es wichtig, genaue Angaben über Ihre Tätigkeit, Ihren Verantwortungsbereich und Ihre Erfolge zu machen.
  • Treffen Sie eine Auswahl an Zertifikaten, die beigelegt oder angehängt werden. Ein Management-Kurs oder eine Führungskräfteentwicklung sind interessant, dass Sie an Computerschulungen in Excel teilgenommen haben, weniger.

 

Vertiefende Informationen zu den Themen "Bewerbungsmappe", "Anschreiben", "Lebenslauf", "Zeugnisse" finden Sie in den jeweiligen Rubriken.

Grundsätzlich gelten die Tipps für postalische Bewerbungen natürlich auch für E-Mail-Bewerbungen.